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S I C H E R H E I T S T E C H N I S C H E   K E N N D A T E N   V O N   S T O F F E N

 

Auf Basis anerkannter Methoden und Technologien bestimmen wir in unserem Prüflabor sicherheitstechnische Kenngrößen, die dann in unsere Sicherheitskonzepte einfließen:

  • Thermische Stabilität von Stoffen bzw. Stoff- und Reaktionsgemischen
  • Brenn- und Explosionsverhalten von Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten
  • Verhalten von aufgewirbelten Stäuben
  • Verhalten von abgelagerten Stäuben
  • Elektrostatik
  • Sicherheit chemischer Reaktionen
  • Runaway-Reaktionen

 

Thermische Stabilität von Stoffen bzw. Stoff- und Reaktionsgemischen

  • Thermische Zersetzung mit Hilfe der Differenzthermoanalyse (-80 bis + 700 °C) und dem adiabaten Druckwärmeaustausch (RT bis 300 °C; bis zu 500 bar)
  • Deflagrationsfähigkeit in offenen bzw. verdämmten Systemen (bei Temperaturen bis zu 250 °C, Drücken bis zu 50 bar, Inertisierung)
  • Explosionsfähigkeit und Explosionsgefährlichkeit mit Hilfe des Könen-Tests ­(thermisch), Fallhammer-Tests  und der Reibappartur (mechanisch)

 

Brenn- und Explosionsverhalten von Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten

  • Flammpunkt (-30 bis +300 °C)
  • Zündtemperatur (RT bis 650 °C)
  • Brennverhalten
  • Untere bzw. obere Explosionsgrenze
  • Sauerstoffgrenzkonzentration

 

Verhalten von aufgewirbelten Stäuben

  • Staubexplosionsfähigkeit
  • Mindestzündenergie (MIKE 3 Apparatur)
  • Untere Explosionsgrenze in der 20 ℓ Kugel
  • Sauerstoffgrenzkonzentration in der 20 ℓ Kugel
  • Staubexplosionskenngrößen KSt- und pmax-Werte, Staubexplosionsklasse
  • Korngrößenverteilung

 

Verhalten von abgelagerten Stäuben

  • Brennverhalten, Abbrandgeschwindigkeit
  • Selbstentzündungsverhalten
    > Differenzthermoanalyse unter 20 bar Luft (-80 bis + 400 °C)
    > Grewer-Ofen
    > Adiabate bzw. isotherme Warmlagerung im 400 ml oder 1 ℓ Drahtkorb
  • Glimmtemperatur

 

Elektrostatik

  • Pulverdurchgangswiderstand
  • Leitfähigkeit von Flüssigkeiten und Suspensionen
  • Relaxationszeit

 

Sicherheit chemischer Reaktionen

  • Screening-Test mit Hilfe der Differenzthermoanalyse (-80 bis + 700 °C)
  • Ermittlung von Reaktionsentalphie/adiabater Temperaturerhöhung, Reaktantenakkumulation, Wärmeproduktionsraten, Wärmekapazitäten und Gasentwicklung mit Hilfe eines Reaktionskalorimeter RC1 (bei Drücken von 0 bis 350 bar, Temperaturen von -50 bis +250 °C)

 

Runaway-Reaktionen

  • ARSST (Advanced Reactive System Screening Tool)
  • Direkte Simulation einer Betriebsstörung mit VSP2 (Vent Sizing Package 2):
    Ermittlung der Wärmeproduktionsraten, Gasproduktionsraten, Schaumbildungsneigung und Druckentlastungsversuche für die Auslegung von Sicherheitsventilen